{"id":7287,"date":"2015-07-06T14:06:31","date_gmt":"2015-07-06T10:06:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rokmp.de\/?p=7287"},"modified":"2016-03-03T13:45:51","modified_gmt":"2016-03-03T09:45:51","slug":"deutsch-merkblatt-fur-die-erste-beichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rokmp.de\/de\/deutsch-merkblatt-fur-die-erste-beichte\/","title":{"rendered":"Merkblatt f\u00fcr die erste Beichte"},"content":{"rendered":"<h4><a href=\"https:\/\/www.rokmp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/beichte.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7248\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"7248\" data-permalink=\"https:\/\/rokmp.de\/de\/o-svyatom-prichastii\/beichte\/\" data-orig-file=\"https:\/\/rokmp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/beichte.jpg\" data-orig-size=\"1024,683\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;5&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon EOS 5D&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1212253271&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;45&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;400&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.4&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"beichte\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/rokmp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/beichte-300x200.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/rokmp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/beichte-1024x683.jpg\" class=\"size-medium wp-image-7248 alignright\" src=\"https:\/\/www.rokmp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/beichte-300x200.jpg\" alt=\"beichte\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/rokmp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/beichte-300x200.jpg 300w, https:\/\/rokmp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/beichte-768x512.jpg 768w, https:\/\/rokmp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/beichte.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Beginnen Sie mit Reue und Beichte<\/h4>\n<p>Sie betreten eine Kirche. Dies ist ein besonderer Ort und, wenn Sie so wollen, eine andere Welt. Eine Welt, die Gott gewidmet ist: Wahrhaftes und Ewiges Leben. Hier ist der Eingang in das Schiff der Errettung, hier ist der Weg zu Gott. Dies ist ein ungew\u00f6hnlicher Weg, denn er beginnt in unserer Seele, in unserem Gewissen. Um auf diesen Weg zu kommen, muss man sich dazu bekennen, dass man von Gott abgefallen und vor Ihm schuldig geworden ist. Wie uns die Bibel bezeugt, entfernen uns von Gott einige unserer Taten, Worte, Gedanken &#8211; die sogenannten S\u00fcnden. Ausgangspunkt dieser Abwendung war der Ungehorsam der Ureltern des Menschengeschlechts &#8211; Adam und Eva. Ihr Ungehorsam &#8211; die S\u00fcnde, die Urs\u00fcnde genannt wird, wird von allen Menschen geerbt und ist urs\u00e4chlich f\u00fcr die Veranlagung eines jeden Menschen zum Begehen pers\u00f6nlicher S\u00fcnden, die ihn noch weiter vom Sch\u00f6pfer abwenden.<\/p>\n<p>Das Sich-Entfernen von Gott als Resultat der S\u00fcnden ist durchaus real und bemerkbar. Die S\u00fcnde zerst\u00f6rt vor allem die menschliche Pers\u00f6nlichkeit. Denn die Pers\u00f6nlichkeit jedes Menschen ist auf moralischen Gesetzen gegr\u00fcndet, &#8222;eingeschrieben ins Herz&#8220; (R\u00f6m. 2, 15). Und in dem Masse, wie eine Pers\u00f6nlichkeit in das s\u00fcndhafte Leben verstrickt ist, steigert sich auch das Ausma\u00df der Zerst\u00f6rung dieser Pers\u00f6nlichkeit &#8211; was zur Folge hat, dass der Mensch die Kontrolle \u00fcber sich verliert und Sklave seiner Leidenschaften wird, die oft widersinnig, beizeiten gar sch\u00e4ndlich und verbrecherisch sind. Johannes Chrysostomos \u00fcbertrieb keineswegs, als er sagte: &#8222;ein jeder S\u00fcnder ist wahnsinnig&#8220; &#8211; denn was sonst ist die Ermordung des leiblichen Bruders aus Gr\u00fcnden der Missgunst, wenn nicht eine Wahnsinnstat? Und gibt sich ein fleischlichen Gel\u00fcsten Verfallener, der die reelle Gefahr einer HIV-Infektion oder einer anderen t\u00f6dlichen Krankheit ignoriert, Rechenschaft dar\u00fcber, was er da anstellt? Und wie verh\u00e4lt es sich mit einem Vielfra\u00df, einem Alkoholiker, einem Drogenabh\u00e4ngigen &#8211; haben sie etwa nicht den Verstand verloren? &#8222;In der Tat kommt das Laster nicht von ungef\u00e4hr&#8220;, sagte der Metropolit von Moskau, Platon, &#8211; &#8222;ein Faulenzer schw\u00e4cht den K\u00f6rper und b\u00fcrdet ihm Krankheiten auf, ein Woll\u00fcstiger verunstaltet sich selbst mit den Spuren des Lasters und verk\u00fcrzt seine Tage. Ein Habgieriger wird der Ruhe beraubt und trocknet die Lebenss\u00e4fte in seinem Inneren aus. Ein J\u00e4hzorniger erhitzt sein Blut und nimmt durch unm\u00e4\u00dfige Aufregung Schaden an seiner Gesundheit.&#8220; Wie viel zerst\u00f6rte Schicksale, zerbrochene Familien, verkr\u00fcppelte Kinder fielen der S\u00fcnde schon zum Opfer?&#8230;<\/p>\n<p>Im \u00dcbrigen wei\u00df wohl jeder von uns aus eigener bitterer Erfahrung Bescheid \u00fcber die Folgen von S\u00fcnden. Dabei macht jede neue S\u00fcnde das Gewissen des S\u00fcnders immer weniger empf\u00e4nglich, wodurch noch schwerwiegendere S\u00fcnden erm\u00f6glicht werden. Das Schlimme dabei ist, dass bei Eintritt des Todes die Macht der S\u00fcnde \u00fcber den Menschen nicht endet, sondern auch im Jenseits weiterhin die ungl\u00fcckliche Seele qu\u00e4lt. Dar\u00fcber hinaus werden es eben diese S\u00fcnden sein, welche am J\u00fcngsten Gericht, das die Geschichte unserer Welt abschlie\u00dfen wird, den \u00dcbergang in das kommende Zeitalter verwehren werden &#8211; &#8222;und es wird nicht hineingehen irgendein Gemeines und das da Greul tut und L\u00fcge&#8220; (Apokal. 21, 27). &#8222;Wisset ihr nicht, dass die Ungerechten werden das Reich Gottes nicht ererben? Lasset Euch nicht verf\u00fchren! Weder die Hurer noch die Abg\u00f6ttischen noch die Ehebrecher noch die Weichlinge noch die Knabensch\u00e4nder noch die Diebe und die Geizigen noch die Trunkenbolde noch die L\u00e4sterer noch die R\u00e4uber werden das Reich Gottes ererben&#8220;, schrieb der Apostel Paulus (I Kor. 6, 9-10). Haben wir es n\u00f6tig, den Weg der S\u00fcnde zu beschreiten? Haben wir doch durch die Gnade Gottes eine andere M\u00f6glichkeit &#8211; die Vers\u00f6hnung mit dem Sch\u00f6pfer.<\/p>\n<hr class=\"mceItemPageBreak\" \/>\n<h4>Vergebung der S\u00fcnden<\/h4>\n<p>Man kann seinen spirituellen Zustand nicht verbessern, ohne sich von den S\u00fcnden gereinigt zu haben. Da nun aber die S\u00fcnden vom Wesen her unsere Schuld vor Gott darstellen, so kann auch nur Er uns von ihnen reinwaschen, und zwar durch Vergebung. Der Herr Jesus Christus, der zugleich vollkommen Gott und vollkommen Mensch war, hatte die Macht zur Vergebung der S\u00fcnden: &#8222;Auf dass ihr aber wisset, dass des Menschen Sohn Macht hat, auf Erden S\u00fcnden zu vergeben&#8230;&#8220; (Luk. 5, 24). Diese Macht \u00fcbergab Er der Kirche durch die Apostel, als Er ihnen nach Seiner Auferstehung erschienen war: &#8222;Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie Mich der Vater gesandt hat, so sende Ich euch. Und da Er das gesagt hatte, blies Er sie an und spricht zu ihnen: Nehmet hin den Heiligen Geist! Welchen ihr die S\u00fcnden erlasset, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.&#8220; (Joh. 20, 21-23). In der Kirche sind es die Bisch\u00f6fe und Priester, die als Nachfolger der Apostel die Macht besitzen, S\u00fcnden zu erlassen. F\u00fcr diesen Dienst werden sie geweiht (und erhalten die Macht, S\u00fcnden zu erlassen) durch ein Gebet mit Auflegung der H\u00e4nde anderer Bisch\u00f6fe, welche ihrerseits Glieder jener \u00fcber Jahrhunderte hinweg ununterbrochenen Kette der Handauflegung sind, die von den Aposteln und dem Herrn Jesus herr\u00fchrt. Somit geschieht die Vergebung der S\u00fcnden in der Kirche nicht aufgrund eines besonders heiligm\u00e4ssigen oder von Gebet erf\u00fcllten Lebens des einen oder anderen Klerikers, sondern aufgrund der ihm von Gott gegebenen Macht.<\/p>\n<p>Eine Voraussetzung f\u00fcr die Vergebung der S\u00fcnden in der Kirche ist das reum\u00fctige S\u00fcndenbekenntnis (die Beichte) vor Gott und der Kirche &#8211; in der Gestalt des Priesters. Durch das Gebet zur Erteilung, der Absolution, welches der Priester nach der Beichte spricht, vergibt Gott, welcher unsichtbar und mystisch der Beichte beiwohnt (daher auch die Bezeichnung Mysterium), dem S\u00fcnder bzw. der S\u00fcnderin. Reu, S\u00fcndenbekenntnis und Vergebung sind die grundlegenden Etappen des Mysteriums der Busse, in dem Gott die Seelen der S\u00fcnder heilt und in ihnen Seine Wirkung erneuert. Jedoch vollzieht sich diese Heilung nicht &#8222;automatisch&#8220;, also nicht gegen den Willen des Menschen, sondern durch dessen Mitwirken, die sich darin ausdr\u00fcckt, dass er keine neuen schwerwiegenden S\u00fcnden begeht sowie sein ganzes Leben \u00fcberdenkt und neu ausrichtet. Das erfordert Anstrengung, denn &#8222;&#8230; bis hierher leidet das Himmelreich Gewalt, und die Gewalt tun, die rei\u00dfen es an sich.&#8220; (Matt. 11, 12). Aber gibt es etwas Unm\u00f6gliches, dass mit Hilfe Gottes nicht m\u00f6glich w\u00e4re?<\/p>\n<h4>Fragen Sie ihr Gewissen<\/h4>\n<p>Nun sind Sie also bereit, ihre Seele im Mysterium der Busse zu reinigen. Sie sind erwachsen, wurden schon als Kind getauft und sind bisher noch nie zur Beichte gekommen. Alles scheint nun sehr einfach, &#8211; in die Kirche zur Beichte zu gehen und alle S\u00fcnden zu benennen, die unser Gewissen plagen. Doch gerade hier ergibt es sich, dass unser Gewissen gleichsam &#8222;tot&#8220; ist, wenn es durch Tods\u00fcnden &#8222;vergiftet&#8220; ist. Wie seltsam es auch erscheinen mag, doch hinter dem Empfinden der eigenen S\u00fcndlosigkeit verbirgt sich allzu oft ein &#8222;schlafendes&#8220; Gewissen als Folge einer nicht bereuten Tods\u00fcnde. Und umgekehrt erm\u00f6glichte das &#8222;wachende&#8220; Gewissen Heiliger, die Vielzahl eigener S\u00fcnden zu erkennen. So steht es auch beim Apostel Johannes: &#8222;Wo wir sagen, wir haben keine S\u00fcnde, so verf\u00fchren wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.&#8220; (I Joh. 1, 8). Deshalb ist es Notwendig, sich in erster Linie von Tods\u00fcnden zu reinigen. Aber was sind das f\u00fcr S\u00fcnden.<\/p>\n<hr class=\"mceItemPageBreak\" \/>\n<h4>S\u00fcnden<\/h4>\n<h5>Tods\u00fcnden<\/h5>\n<p>Die Bezeichnung stammt aus dem Alten Testament, wo die meisten solcher S\u00fcnden mit Tod oder Verbannung bestraft wurden. Im Neuen Testament findet sich der Ausdruck &#8222;S\u00fcnde zum Tode&#8220; (I Joh. 5, 16) zwar wieder, doch sind diese mit keiner \u00f6ffentlichen Strafe mehr belegt. Nichtsdestoweniger ver\u00e4ndern einmal begangene Tods\u00fcnden vollkommen den spirituellen Zustand des Menschen. Diesen Zustand nennen die V\u00e4ter und Lehrer der Kirche dann auch &#8222;Tod der Seele&#8220; und &#8222;Gottverlassenheit&#8220;.<\/p>\n<p>Als Tods\u00fcnden gelten, zuallererst, die bewusst begangene Widersetzung gegen Gott, Verleugnung Gottes oder des Glaubens, die Abkehr von der Orthodoxie hin zu anderen Religionen sowie bewusst ausgesprochene l\u00e4sternde Worte gegen Gott, die Kirche, die Gottesgeb\u00e4rerin oder Heilige. Eine besonders schwere S\u00fcnde ist die T\u00f6tung von Menschen. Dies ist heutzutage beileibe keine seltene S\u00fcnde, da die T\u00f6tung von Kindern im Mutterleib &#8211; die Abtreibung, weit verbreitet ist. Es ist bei der Beichte unbedingt notwendig, die Zahl der vollf\u00fchrten Schwangerschaftsabbr\u00fcche zu nennen. An dieser S\u00fcnde beteiligen sich in der Regel auch Mitt\u00e4ter durch Anraten und die Beihilfe zur S\u00fcnde. H\u00e4ufig sind dies Verwandte, enge Freundinnen oder der Vater des Kindes (wenn die Abtreibung mit ihrem Wissen und Einverst\u00e4ndnis durchgef\u00fchrt worden ist). Die moralische Position des Vaters spielt eine au\u00dferordentlich wichtige Rolle und kann h\u00e4ufig alles beeinflussen.<\/p>\n<p>Es gibt aber auch passive Formen von Mord, z.B. in Form von unterlassener Hilfeleistung. Der T\u00f6tung eines Menschen kann auch ein grausames Wort oder eine andere Tat gleichkommen, welche eine Verletzung der Seele nach sich zieht.<\/p>\n<p>Einer Tods\u00fcnde nicht viel nach stehen Anwendung brutaler Gewalt, Schl\u00e4ge gegen andere Menschen, deren Verwundung, Verletzung und Verst\u00fcmmelung. Eine ganze Reihe von Tods\u00fcnden beziehen sich auf den sexuellen Bereich des menschlichen Lebens. Hierbei ist zu sagen, dass Gott, zum einen, &#8211; die ehrenvolle Ehe und, zum anderen, &#8211; das Leben in Keuschheit gesegnet hat. Da der Mensch nun mal kein Tier ist, k\u00f6nnen intime Beziehungen zwischen Mann und Frau lediglich ihre Vereinigung in einen Menschen vollenden. Als Anfang dieser Verbindung dient Gottes Segnung im Sakrament der Ehe (Trauung). Die Trauung ist unbedingt erforderlich, wenn Mitglieder der Kirche in den Stand der Ehe eingehen, ohne diese ist eine eheliche Beziehung bewusster Christen undenkbar. Eheliche Untreue nennt man in der Kirche Ehebruch, w\u00e4hrend intime au\u00dfereheliche Beziehungen Hurerei genannt werden. Wenngleich beides Tods\u00fcnden sind, so ist Ehebruch doch eine weitaus schwerere S\u00fcnde. Er f\u00fcgt der Seele des anderen Ehepartners ein schweres Trauma zu und t\u00f6tet in dem S\u00fcnder die Liebe ab, welche die Grundlage und das Ziel des durch Gott gesegneten ehelichen Bundes ist.<\/p>\n<p>Die Ehe ist einer der &#8222;Grundbausteine&#8220; der Gesellschaft. Die Eheschlie\u00dfung legt auf die Ehepartner moralische, juristische und wirtschaftliche Verantwortung vor der Gesellschaft, dem Partner und den k\u00fcnftigen Kindern auf. Historisch hat es sich ergeben, dass in einer Reihe von Staaten, z.B. in Deutschland und der GUS, kirchliche Trauungen vom Staat im juristischen Sinne nicht anerkannt sind. Die Gesetzgebung dieser Staaten sieht vor, dass vor der kirchlichen Trauung unbedingt eine Eheschlie\u00dfung im Standesamt vorangehen muss. Eine derartige standesamtliche Eheschlie\u00dfung ist nicht mehr als die Auferlegung von b\u00fcrgerlichen Verpflichtungen, sie ist aber l\u00e4ngst noch nicht die Segnung des Ehebundes durch Gott, wie sie im Mysterium der Trauung vollzogen wird.<\/p>\n<p>Gesondert sollen die sodomitischen S\u00fcnden[1] betrachtet werden: verschiedene Formen des Homosexualismus und sexueller Perversionen. Dies sind schwere S\u00fcnden mit erheblichen spirituellen Nachwirkungen, so dass man f\u00fcr sie vorrangig Busse tun soll.<\/p>\n<p>Schwer ges\u00fcndigt haben auch jene, die in irgendeinem Verh\u00e4ltnis zum Verlust der Ehre und der Reinheit junger Leute (Kinder, Jugendlicher), zu deren physischer und sittlicher Sch\u00e4ndung, standen. Hierzu geh\u00f6ren die Ausrichtung diverser Zusammenk\u00fcnfte mit obsz\u00f6nen Darbietungen und verf\u00fchrerischen Unterhaltungen, von Zechgelagen mit Kuppelei u.\u00c4. All das wird als Teilnahme (oder Anteilnahme) an der moralischen T\u00f6tung seines N\u00e4chsten angesehen.<\/p>\n<p>Zu den Tods\u00fcnden werden auch die Verunglimpfung oder die Verfluchung der Eltern sowie jede Form der Handgreiflichkeit gegen sie gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Schon aus alttestamentlicher Zeit wird jegliche Beziehung zur Magie zu den Tods\u00fcnden gerechnet. Hierzu z\u00e4hlen die Hinwendung zu allen m\u00f6glichen Hexen, Wahrsagerinnen, Astrologen, Esoterikern, die Teilnahme an spiritistischen Sitzungen und an Riten neuer orientalischer Kulte, Theosophie, Anthroposophie und dergleichen.<\/p>\n<p>Der heilige Dimitrij von Rostow z\u00e4hlt S\u00fcnden auf, &#8222;die zum Himmel schreien nach Vergeltung&#8220;. Neben absichtlicher T\u00f6tung eines Menschen sind dies seiner Meinung nach auch die Sch\u00e4digung von Armen sowie die Verschm\u00e4hung von Witwen und Waisen.<\/p>\n<h5>Weitere S\u00fcnden<\/h5>\n<p>Nun wollen wir uns jenen S\u00fcnden zuwenden, die, wie es den Anschein hat, keine so gro\u00dfe Gefahr f\u00fcr das spirituelle Leben darstellen, wie die Tods\u00fcnden. Doch alle zusammen genommen k\u00f6nnen sie, Sandk\u00f6rnern gleich, sehr wohl das Gewissen und die Seele derart &#8222;zusch\u00fctten&#8220;, dass jegliches Leben in ihnen zum Stillstand und Erliegen kommt.<\/p>\n<p>S\u00fcnden kann man, gewisserma\u00dfen, in drei Gruppen teilen, wenn man sie den Geboten, welche Gott Moses gab (Exod. 20, 2-17), gegen\u00fcberstellt.<\/p>\n<h5>S\u00fcnden gegen Gott<\/h5>\n<p>Als \u00dcbertretung des Gebots &#8222;Du sollst dir kein Bildnis &#8230; machen&#8230;&#8220; (Exod. 20, 4) wird die \u00fcberm\u00e4\u00dfige Affinit\u00e4t zu sich individuell verschieden manifestierenden G\u00f6tzen und Idolen erachtet, denen wir z\u00fcgellos fr\u00f6nen und durch welche wir Gott in uns verdr\u00e4ngen sowie unsere eigenen Identit\u00e4t verlieren. Als solche k\u00f6nnen, beispielsweise Musik, Tanz, Sport, Geld, Beruf, Nahrung, der Erwerb sch\u00f6ner Kleidung und M\u00f6bel, Sammlerleidenschaft, Gl\u00fccksspiel, Menschen des anderen Geschlechts oder die eigenen Kinder auftreten.<\/p>\n<p>Der Herr erlie\u00df noch im Alten Testament das Gebot, wonach wir sechs Tage in der Woche arbeiten und all unsere Werke verrichten sollen, den siebten Tag sowie gro\u00dfe Festtage aber Gott zu widmen haben (Exod. 20, 8-10). Deshalb ist es s\u00fcndhaft, wenn man sonntags (am Tag, der Gott gewidmet werden soll) oder zu gro\u00dfen Festtagen arbeitet oder allt\u00e4glichen Gesch\u00e4ften nachgeht. Diese S\u00fcnde ist jedoch verzeihlich, wenn diese Arbeiten bzw. Gesch\u00e4fte unter Zwang oder notgedrungen verrichtet worden sind, &#8211; denn wir k\u00f6nnen nicht immer uns dem Einfluss anderer Leute, der b\u00fcrgerlichen und arbeitsrechtlichen Gesetzgebung entziehen.<\/p>\n<p>Eine Verletzung des Gebots &#8222;Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen&#8230;&#8220; (Exod. 20, 7) stellt auch die Erw\u00e4hnung des Namens Gottes oder der Allheiligen Gottesmutter als Floskel bei allt\u00e4glichen Unterhaltungen mit dem Ziel dar, letzteren besonderen Ausdruck zu verleihen. V\u00f6llig unzul\u00e4ssig ist auch das ironische Zitieren verschiedener Stellen aus der Heiligen Schrift. Noch schlimmer ist es aber, den Namen Gottes im Scherz, im Zorn w\u00e4hrend eines Streits und zusammen mit verschiedenen Schimpfw\u00f6rtern und Fl\u00fcchen, zu gebrauchen, sowie Verflachungen aller Art auszusprechen.<\/p>\n<p>Da nun aus ein und derselben Quelle nicht gleichzeitig Wohlger\u00fcche und \u00fcbelriechende Ausd\u00fcnstungen herauskommen k\u00f6nnen, so gilt auch ein Gebet als \u00fcberaus piet\u00e4tlos, manchmal sogar als blasphemisch, wenn es dem Munde eines Menschen entstammt, der die M\u00e4chte des B\u00f6sen (den Teufel) erw\u00e4hnt oder Schimpfw\u00f6rter und obsz\u00f6ne Ausdr\u00fccke[2] verwendet. Bedauerlicherweise ist die Sprache vieler Leute heutzutage gepr\u00e4gt von derartiger Ausdrucksweise. All das muss ein f\u00fcr alle mal aus unserem Wortschatz verschwinden und darf unter keinerlei Umst\u00e4nden ausgesprochen werden.<\/p>\n<p>S\u00fcnden gegen Gott sind zudem Verzagen, fehlendes Gottvertrauen und l\u00e4sterndes Murren (wegen uns ereilender Leiden und N\u00f6te) gegen Ihn.<\/p>\n<h5>S\u00fcnden gegen andere Menschen<\/h5>\n<p>Das Gebot &#8222;Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren&#8230;&#8220; (Exod. 20, 12) verpflichtet uns zu respektvollem Umgang mit unseren Eltern. Streitereien und Auseinandersetzungen jeglicher Art mit ihnen sowie das Versagen notwendiger Hilfe ihnen gegen\u00fcber sind demnach ernstliche S\u00fcnden.<\/p>\n<p>Jeder Mensch hat die Pflicht, sich um seine Angeh\u00f6rigen zu k\u00fcmmern, &#8211; zuvorderst um seine Eltern, Kinder und den Ehegatten. Leider sind es meist die Familienangeh\u00f6rigen, Verwandten, Freunde und Kollegen, die am h\u00e4ufigsten zum &#8222;Ziel&#8220; unserer Unzul\u00e4nglichkeiten, schlechter Laune und des durch die S\u00fcnden deformierten Charakters werden. Wir haben ges\u00fcndigt, wenn wir es an N\u00e4chstenliebe fehlen lie\u00dfen, wenn wir unseren N\u00e4chsten anstatt zu verzeihen, B\u00f6ses mit B\u00f6sem vergolten haben, wenn wir zornig und erregt waren, ihnen widersprochen und nicht nachgegeben haben, mit ihnen gestritten und sie gekr\u00e4nkt haben, eine Beleidigung zugef\u00fcgt und sie angefeindet haben, wenn wir uns ihnen gegen\u00fcber skandal\u00f6s und dreist verhalten haben, wenn wir sie provoziert haben oder eifers\u00fcchtig waren, wenn wir ihnen B\u00f6ses gew\u00fcnscht haben; unsere Kinder schlecht erzogen haben und \u00fcberm\u00e4\u00dfige H\u00e4rte gegen sie walten gelassen haben. Wir haben ebenfalls ges\u00fcndigt, wenn wir unsere Kinder au\u00dferhalb des christlichen Glaubens erzogen haben oder nicht gen\u00fcgend Aufmerksamkeit ihrem geistlichen Leben gewidmet haben, da wir sie damit verwundbar f\u00fcr die schwersten Versuchungen am Anfang ihres selbstst\u00e4ndigen Lebens gemacht haben.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df den Geboten Gottes muss der Mensch stets die Wahrheit sagen, fremdes Eigentum und die W\u00fcrde anderer respektieren, allen helfen und mit ihnen f\u00fchlen. Somit haben wir ges\u00fcndigt, wenn wir:<\/p>\n<p>&#8211; unsere Versprechen nicht eingel\u00f6st, Schulden nicht bezahlt, uns offen oder heimlich fremdes Eigentum angeeignet (dazu geh\u00f6rt auch staatliches \u00f6ffentliches Eigentum) haben, erpresserisch vorgegangen und handgreiflich geworden sind, gestritten oder uns verfeindet haben, anderen Menschen Schaden zugef\u00fcgt und faul bei der Arbeit waren, das Schaffen anderer nicht gew\u00fcrdigt haben, betrogen und geheuchelt haben sowie Freundschaften nach dem Gesichtspunkt des finanziellen Nutzens eingegangen sind.<\/p>\n<p>Ursprung allen \u00dcbels in uns ist der noch auf die Urs\u00fcnde zur\u00fcck reichende Leidenschaft, die man s\u00fcndhaften Hochmut nennt, welcher seinerseits: Neid, Zuneigung zu Geld und Gegenst\u00e4nden, Geiz, Verachtung und Unbarmherzigkeit gegen\u00fcber Besitzlosen, Zorn, Rachegel\u00fcste, Angeberei, zur Schau gestellte Wohlt\u00e4tigkeit, Verurteilung von Menschen, Verbreitung von Ger\u00fcchten, eitles Gerede, Brutalit\u00e4t gegen\u00fcber anderen Menschen, Gleichg\u00fcltigkeit gegen\u00fcber Kranken und anderen Hilfsbed\u00fcrftigen, Grausamkeit gegen\u00fcber Tieren und anderen Lebewesen, hervorruft.<\/p>\n<h5>S\u00fcnden gegen sich selbst<\/h5>\n<p>Zu den &#8222;S\u00fcnden gegen sich selbst&#8220; werden alle T\u00e4tigkeiten gerechnet, die der physischen oder geistigen Gesundheit der eigenen Person schaden: Zeitvertreib durch Nichtstun und Faulenzen (wenn man viel isst und schl\u00e4ft und sein geistiges Leben vernachl\u00e4ssigt), Sch\u00e4digung der eigenen Gesundheit (z.B. durch Alkoholmissbrauch, Rauchen, Drogenkonsum); Selbstverderbnis &#8211; Onanieren, Anschauen unsittlicher Filme, Zeitschriften, Bilder mit Darstellungen von Gewalt, Brutalit\u00e4t, Pornographie, Singen schmutziger Lieder und Erz\u00e4hlen unanst\u00e4ndiger Witze usw.<\/p>\n<hr class=\"mceItemPageBreak\" \/>\n<h4>Vorbereitung zur Beichte<\/h4>\n<p>Die Vorbereitung zur Beichte ist der Beginn des Mysteriums der Busse. Es empfiehlt sich f\u00fcr die erste Beichte, dass Sie die vorangegangenen Seiten noch einmal durchlesen und sich die begangenen S\u00fcnden notieren. Besondere Aufmerksamkeit sollte auf die Tods\u00fcnden gerichtet werden. Vieles wird zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt in das Ged\u00e4chtnis zur\u00fcckkehren, wenn die Tods\u00fcnden erst mal gebeichtet worden sind. Diese S\u00fcnden sollte man sich auch aufschreiben, um sie nicht zu vergessen und um sie bei einer der n\u00e4chsten Beichten zu sagen. Denken Sie an das, was uns andere Menschen f\u00fcr gew\u00f6hnlich zum Vorwurf machen, besonders die, die an unserer Seite leben, n\u00e4mlich unsere Angeh\u00f6rigen. Sehr oft sind deren Beschuldigungen, Beanstandungen und ihr Tadel gerechtfertigt. Doch selbst wenn diese unberechtigt anmuten sollten, so sollte man diese mit Sanftmut und ohne Ver\u00e4rgerung hinnehmen und dann \u00fcberlegen: vielleicht ist ja doch ein K\u00f6rnchen Wahrheit darin enthalten?<\/p>\n<p>Denken Sie daran! Nur genannte S\u00fcnden k\u00f6nnen erlassen werden.<\/p>\n<p>Nur ein Bedauern der begangenen S\u00fcnden ist nicht ausreichend. Die Frucht einer tiefgr\u00fcndigen Reue ist die Besserung alles erdenklich M\u00f6glichem in seinem Leben. Es ist erforderlich, das Begehen von neuen schweren S\u00fcnden zu vermeiden und die Folgen der bereits begangenen &#8222;auszub\u00fcgeln&#8220;. Vor der Beichte ist es unbedingt notwendig, all jene um Vergebung zu bitten, vor denen man sich schuldig f\u00fchlt. Sollten die eigenen Taten zu materiellen oder anderen Verlusten bei Mitmenschen gef\u00fchrt haben, so muss man versuchen, diese auszugleichen oder zu ersetzen. Dies ist eine wichtige Seite unserer Busse, die Johannes der T\u00e4ufer als Darbringen &#8222;der Busse w\u00fcrdiger Fr\u00fcchte&#8220; bezeichnete (Lk. 3, 8). Nur durch das &#8222;Darbringen der Fr\u00fcchte&#8220; erkennen wir in vollem Umfang die Schwere der begangenen S\u00fcnden, die Tiefe unseres Falles und festigen die Entschiedenheit, ein neues Leben zu beginnen. Wenden Sie sich in ihren Gebeten an den Allg\u00fctigen, damit Er uns vergebe, uns die M\u00f6glichkeit gew\u00e4hre, uns an unsere begangenen S\u00fcnden zu erinnern, diese zu bereuen und unsere Entschiedenheit festige, einen neuen Weg in unserem Leben zu beschreiten. Lesen Sie das Evangelium, &#8211; das Wort Gottes, welches an jeden von uns gerichtet ist. Einigen scheint es, dass es unm\u00f6glich sei, nach den Geboten des Evangeliums zu leben. Aber beginnen Sie nur damit! Ihre aufrichtigen Versuche werden von Ihm bemerkt werden und Seine Hilfe wird Ihnen schnell zuteil werden. Denken Sie daran! Gott ist nicht nur ein gerechter Richter, sondern auch ein g\u00fctiger Vater f\u00fcr alle, der allen die Errettung w\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Viele derer, die fr\u00fcher noch nicht den christlichen Glauben angenommen hatten und au\u00dferhalb der Kirche standen, kommen zur ersten Beichte sich bereits im b\u00fcrgerlichen Ehestand befindend. Wenn der andere Ehepartner auch ein Christ ist, und es von seiner Seite keine Einw\u00e4nde[3] gibt, dann ist, unabh\u00e4ngig vom Alter der Ehepartner, eine Besserung ihres Lebens die kirchliche Trauung.<\/p>\n<p>Es gibt eine weitere Bedingung f\u00fcr die Vergebung unserer S\u00fcnden durch Gott: &#8222;Denn wenn ihr den Menschen ihre Vergebungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben.&#8220; (Mt. 6, 14). Den uns Kr\u00e4nkenden zu vergeben, ist manchmal nicht einfach! Man sagt, &#8222;dem Herzen kann man nicht befehlen&#8220;. Aber Gott hat die Macht, unsere Herzen &#8222;zu \u00e4ndern&#8220;. Dazu muss man f\u00fcr die uns Kr\u00e4nkenden beten, damit Gott uns alle zur Vernunft bringt, uns Busse, Frieden, Stille und Liebe schenkt. Denken Sie daran! Sie werden Gott dem Allwissenden ihre Verfehlungen bekennen. Er kennt all Ihre Lebensumst\u00e4nde &#8211; alles, was Ihre Schuld mindert oder vertieft.<\/p>\n<p>Der Priester \u00fcbt bei der Beichte nicht die Funktion des Richters aus, sondern die eines Zeugen.<\/p>\n<p>Bei der Beichte m\u00fcssen Sie alles in K\u00fcrze darlegen, wessen Sie sich schuldig gemacht haben. Vermeiden Sie hierbei jede Art von Selbstrechtfertigung (z.B. Berufung auf Dritte oder auf Begleitumst\u00e4nde, die Sie zu dem einen oder anderen Versto\u00df verleitet haben) und verwenden Sie keine Ausdr\u00fccke mit dem Ziel, Ihre Schuld mildern zu lassen. Es ist offensichtlich, dass man sich an vieles nur schwer erinnern kann. Dazu kommt das Schamgef\u00fchl, wenn man all das vor dem Priester bekennen muss. Doch die Beichte ist f\u00fcrwahr ein Gericht, das wir \u00fcber uns selbst halten, &#8211; ein Gericht vor dem Angesichte Gottes und der Menschen, &#8211; ein Gericht, das vom Wesen her unausweichlich ist, &#8222;denn es ist nichts verborgen, das nicht offenbar werde&#8220; (Mark. 4, 23).<\/p>\n<p><em>Denken Sie daran! Das Allerwichtigste jedoch, dass der Mensch mit zu diesem Gericht nehmen soll, ist sein S\u00fcndenbekenntnis aus reinem Herzen &#8211; aufrichtig und gewissenhaft.<\/em><\/p>\n<p>Der Herr wird ein solches auch dann annehmen, wenn es nicht von einem starken Gef\u00fchl der Reue begleitet wird, das nur schwer Einzug halten kann in einem Herzen, welches &#8222;von der Flamme der S\u00fcnde verdorrt&#8220; ist. Die Reue ist die Absto\u00dfung der S\u00fcnde, die als Resultat der T\u00e4tigkeit unseres Gewissens und nicht ohne die wohlt\u00e4tige Hilfe Gottes erfolgt. War die Beichte aufrichtig, mit dem Wunsch und dem Versuch, sein Leben zu \u00e4ndern, mit allen sich zu vers\u00f6hnen sowie mit dem Gebet um die Hilfe Gottes, dann stellt sich das Gef\u00fchl der Reue schon w\u00e4hrend des Mysteriums oder aber im Anschluss an dieses ein.<\/p>\n<p>Autor: Tsypin, Leonid, Erzpriester<\/p>\n<p>[1] Dieser Tods\u00fcnden &#8222;r\u00fchmten&#8220; sich die Bewohner zweier antiker, von Gott dem Erdboden gleichgemachter St\u00e4dte &#8211; Sodom und Gomorrha.<\/p>\n<p>[2] &#8222;Kein faules Wort, aus eurem Mund, sondern nur eins, das gut ist zur notwendigen Erbauung, damit es den H\u00f6renden Gnade gebe! Und betr\u00fcbt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erl\u00f6sung hin!&#8220; (Eph. 4, 29-30)<\/p>\n<p>[3] Hier gibt es verschiedene Situationen, in denen der andere Ehepartner nicht w\u00fcnscht, in den kirchlichen Ehestand zu treten. Verzagen Sie nicht, beten Sie und beratschlagen Sie sich mit einem Priester! In der Regel gelingt es, im Laufe der Zeit alles zu regeln. Die b\u00fcrgerliche Ehe, auch mit einem nichtgetauften Ehepartner, muss erhalten und geweiht werden. Denn auch in ihr gibt es die Liebe zum Ehepartner und Kinder! Ausf\u00fchrlicheres finden Sie dazu bei Apostel Paulus in 1 Kor. 7, 12-18. Besonders wichtig ist das Gebet der Kirche. N\u00fctzlich sind auch Gespr\u00e4che beider Ehepartner mit dem Priester.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beginnen Sie mit Reue und Beichte Sie betreten eine Kirche&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":150,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[36],"tags":[26],"class_list":["post-7287","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-duhovnoe-prosveshhenie","tag-pravoslavnaya-vera"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.9 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Merkblatt f\u00fcr die erste Beichte - Berliner Di\u00f6zese der Russischen Orthodoxen Kirche (Kd\u00f6R)<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/rokmp.de\/de\/deutsch-merkblatt-fur-die-erste-beichte\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Merkblatt f\u00fcr die erste Beichte - 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