24 Juni 2026 - Erzbischof Tichon und Bischof Hiob hielten eine Andacht vor den Reliquien der heiligen Märtyrerin Afra
Am 21. Juni 2026 hielt Erzbischof Tichon von Rusa, der Leiter der Diözese von Berlin und Deutschland ist, zusammen mit Bischof Hiob von Stuttgart einen Gebetsgottesdienst vor den Reliquien der heiligen Märtyrerin Afra (+304) in der Basilika der Heiligen Ulrich und Afra in Augsburg ab.
Den Erzbischöfen konzelebrierten Geistliche aus zwei Diözesen der Russischen Kirche: Erzpriester Peter Stepanov, Dekan des bayerisch-hessischen Kirchenbezirks (Nürnberg), Erzpriester Ilja Limberger (Stuttgart, Russisch-Orthodoxe Kirche im Ausland), Priester Fjodor Fritzler (Bayreuth), Priester Alexander Roloff (Augsburg, ROKA), Erzdiakon Archil Tschikwadse, Diakon Nikolai Spirin (Nürnberg) und Diakon Konstantin Lotichius.
Während des Gottesdienstes sang der Chor der Auferstehungsgemeinde München unter der Leitung des Lesers Matthäus Kobro.
In der Kirche beteten die Teilnehmer der fünften Jugendkonferenz von ROJ DE e.V. sowie zahlreiche Pilger aus verschiedenen Städten Deutschlands, Frankreichs, Österreichs und der Schweiz, insgesamt 200 Personen.
Vor Beginn des Gottesdienstes wandte sich Erzbischof Tichon mit einer Ansprache über die Verehrung der Heiligen an die Pilger, in der er hervorhob, dass sich die heiligen Märtyrer, die um Christi willen schreckliche Verfolgungen erdulden mussten, durch festen Glauben, Mut und Treue zu Christus auszeichneten – Eigenschaften, die wir als Christen von heute besonders brauchen.
Nach Abschluss des Gottesdienstes hatten die Gläubigen die Gelegenheit, die heiligen Reliquien der heiligen Märtyrerin Afra zu verehren, einer der am meisten verehrten Heiligen Bayerns und Schutzpatronin der Stadt Augsburg. Die Märtyrerin Afra gehört zum Kreis der Heiligen, die im germanischen Land geglänzt haben.
Am selben Tag besuchte Erzbischof Tichon auf Einladung von Bischof Job das neue Gelände des Klosters des Ehrwürdigen Hiob von Pochaiv im Schloss Seifriedsberg bei Augsburg. Bischof Hiob erzählte von der Geschichte dieses Ortes und zeigte die zukünftigen Klosterräume.


