23 Juli 2026 - Beschluss des Diözesanrats der Diözese Berlin-Deutschland vom 23. Juli 2026
1. Den Bericht des Priesters Evgeny MURZIN über die Ergebnisse des ersten orthodoxen Diözesan-Jugendgesangskongresses zu billigen. Angesichts des erfolgreichen Verlaufs des Kongresses und seiner Bedeutung für die Entwicklung des kirchlichen Gesangs und der liturgischen Kultur soll die Durchführung von Jugendgesangskongressen regelmäßig fortgesetzt werden, wobei die Chorleiter und Organisatoren – der Lektor Matfej KOBRO und Alla KRASNIKOVA – beauftragt werden, bis zur nächsten Sitzung des Diözesanrats Vorschläge zum Ort und Termin des nächsten Kongresses auszuarbeiten.
2. Nach Anhörung des Berichts von Priester Alexei VESELOV über den ersten Abschlussjahrgang der orthodoxen theologischen Fernschule dem Leiter und den Lehrkräften für ihre Arbeit zu danken. Zur Vorbereitung künftiger Geistlicher den Vorschlag des wissenschaftlichen Rates der Schule zur Änderung des Lehrplans zu billigen. Der Leiter der theologischen Fernschule soll bis zur nächsten Sitzung des Diözesanrats den Lehrplan für den pastoralen Zweig vorlegen.
3. Den Bericht des Priesters Alexei VESELOV über den Stand der Vorbereitungen für den gesamtdeutschen Kongress der orthodoxen Jugend, der vom 29. Oktober bis zum 1. November 2026 in Braunlage (Niedersachsen) stattfinden wird, zur Kenntnis zu nehmen. Die Pfarrvorstände sollen interessierte junge Menschen zur Teilnahme an der Tagung entsenden und ihnen dabei Unterstützung und Hilfe gewähren.
4. Das Programm und die Tagesordnung der Seelsorgerbesprechung und der Diözesanversammlung der Berliner und Deutschen Diözese, die vom 1. bis 2. Oktober 2026 in Dortmund in der Pfarrei der Lebensspendenden Dreifaltigkeit stattfinden werden, werden genehmigt. Die Quote der Laien aus dem Dekanat beträgt 3 Personen.
Die Dekane der Kirchenkreise – die für die Anmeldung der Teilnehmer an der Pastoralversammlung und der Diözesanversammlung verantwortlich sind – sollen die Teilnehmerlisten bis zum 5. September 2026 an die Diözesanverwaltung übermitteln.
5. Es wurde der Bericht von Pfarrer Maxim SOROKIN über die Arbeit der Liturgiekommission der Berliner und Deutschen Diözese und die von ihr auf der Sitzung am 26. Juni 2026 verabschiedete Resolution zur Kenntnis genommen.
Der Klerus der Diözese von Berlin und Deutschland soll den Beschluss des Leiters zur Umsetzung annehmen und die Namen der Glaubens- und Frömmigkeitshelden, die zum Heiligenkanon gehören und im deutschen Land geglänzt haben, in das Gebet „Rette, Gott, deine Menschen…“, das bei der Litie der Allnachtwache und bei der Morgenandacht in der Fastenzeit vorgetragen wird, in das Gebet „Allerbarmherziger Herr…“ sowie in die Gedenkmahnung bei der Proskomidie aufzunehmen. Es wird gesegnet, die Gedenkmahnung namentlich oder selektiv, je nach dem Ort der Taten des jeweiligen Heiligen, vorzunehmen.
6. Angesichts der aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Präsenz von Geistlichen in den sozialen Medien und ihrer Verantwortung für jedes öffentliche Wort im Internet haben wir beschlossen, Änderungen am Text der Befragung des Kandidaten vor der Weihe zum Priesteramt vorzunehmen. Der für diesen Auftrag Verantwortliche soll bis zum 28. Juli dieses Jahres Ergänzungen zu dem genannten Dokument ausarbeiten und dieses an die Diözesanverwaltung weiterleiten.
+ TICHON
Erzbischof von Rusa,
Leiter der Diözese von Berlin und Deutschland


