09 April 2026 - Karfreitag. Matutin mit Lesung der 12 Evangelien
Am Abend des 9. April 2026, am Vorabend des Karfreitags, hielt Erzbischof Tichon von Ruza, der Leiter der Diözese von Berlin und Deutschland, die Matutin des Karfreitags mit der Lesung der zwölf Evangelien der Heiligen Passion unseres Herrn Jesus Christus in der Auferstehungskathedrale in Berlin.
Seiner Hoheit konzelebrierten der Sekretär der Diözese und Domkustos, Erzpriester Michail Divakov, der Dekan des Ostbezirks, Erzpriester Georgij Antonjuk, Erzpriester Ioann Dorosh, Mönchspriester Ilarion (Reznichenko), Priester Maxim Yudakov, Erzdiakon Vitaly Sadakov, Erzdiakon Archil Chkhikvadze und Diakon Konstantin Lotichius.
Nach Beendigung des Matutin-Gottesdienstes verneigten sich Geistliche und Gläubige vor dem Lebensspendenden Kreuz des Herrn.
Die Matutin am Karfreitag ist der Erinnerung an die erlösenden Leiden und den Kreuzestod Jesu Christi gewidmet. Die Kirche offenbart den Betenden das vollständige Bild der Leiden des Herrn, angefangen vom blutigen Schweiß im Garten Gethsemane bis hin zur Kreuzigung auf Golgatha. Der Gottesdienst führt den Menschen gewissermaßen bis zum Fuße des Kreuzes Christi und macht ihn zum Betrachter und Zeugen der Qualen des Erlösers. Die Gläubigen lauschen den Evangelienerzählungen mit brennenden Kerzen in den Händen, und nach jeder Lesung danken die Sänger Gott mit den Worten: „Ehre sei Deiner Langmut, Herr!“


