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01 Mai 2026 - In München wurde das hundertjährige Bestehen der Deutschen Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland feierlich begangen

Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche (KdöR) > Aktuell > In München wurde das hundertjährige Bestehen der Deutschen Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland feierlich begangen

Mit einer Festliturgie beging die Deutsche Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland das hundertjährige Jubiläum ihrer Gründung. Den feierlichen Gottesdienst, der am 1. Mai 2026 in der Kathedrale der neuen Märtyrer und Bekenner Russlands in München stattfand, leitete der Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland, Metropolit Nikolai von Ost-Amerika und New York, im Konzelebrationsgottesdienst mit einer Schar von Bischöfen der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland.

An der Liturgie nahmen Metropolit Petr von Prespa und Pelagonien (Mazedonisch-Orthodoxe Kirche – Erzbistum Ohrid) sowie Erzbischof Tichon von Ruza, Leitung der Diözese von Berlin und Deutschland, teil. Den hochwürdigen Hirten konzelebrierten zahlreiche Priester und Diakone aus Deutschland und anderen Ländern.

Im Rahmen der Liturgie wurde eine Seelenmesse abgehalten, in der der verstorbenen Hierarchen, Priester und Persönlichkeiten der Deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland gedacht wurde.

Nach Abschluss des Gottesdienstes gratulierte Metropolit Nikolai dem Metropoliten von Berlin und Deutschland, Mark, dem Bischof von Stuttgart, Hiob, sowie allen Mitarbeitern der Deutschen Diözese. Der Erste Hierarch betonte, dass die Diözese seit hundert Jahren den Glauben stärkt und die Jugend in der orthodoxen Tradition erzieht, und rief dazu auf, dieses Erbe sorgfältig zu bewahren und an die nächsten Generationen weiterzugeben.

Metropolit Mark von Berlin und Deutschland hielt eine Willkommensrede. Er dankte den Anwesenden für ihre Teilnahme an den Feierlichkeiten, wies auf die historische Verbindung der Diözese mit Russland hin und betonte, wie wichtig es sei, dass an den Feierlichkeiten nicht nur Geistliche der Russisch-Orthodoxen Kirche im Exil teilnahmen, sondern auch Bischöfe und Geistliche der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats und der Mazedonisch-Orthodoxen Kirche.

Zuvor, am 29. April 2026, fand im Sitzungssaal des Frauenklosters zu Ehren der heiligen Märtyrerin Großfürstin Elisabeth in Buchendorf die Eröffnung des Bischofssynods der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland statt. Die Sitzungsteilnehmer hörten Berichte der amtierenden Bischöfe, die Vorträge von Bischof Irenäus von London und Westeuropa, dem Sekretär des Bischofssynods für interorthodoxe Beziehungen, und von Archimandrit Roman (Krasowski), dem Leiter der Russischen Geistlichen Mission in Jerusalem, und erörterten die Lage in den Diözesen der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland.