09 Mai 2026 - In Berlin fanden Gedenkveranstaltungen anlässlich des 81. Jahrestags des Sieges der Alliierten im Zweiten Weltkrieg statt
Erzbischof Tichon von Ruza, Leiter der Diözese von Berlin und Deutschland, nahm in Begleitung von Geistlichen der Diözese an der Kranz- und Blumen niederlegungszeremonie am Denkmal für die sowjetischen Befreier im Treptow-Park und im Tiergarten teil. Es wurde „Ewiges Gedächtnis“ für „die Anführer und Soldaten, die auf dem Schlachtfeld ihr Leben gelassen haben“ verkündet.
Das Soldatenmahnmal im Treptow-Park ist das größte seiner Art außerhalb der ehemaligen Sowjetunion und neben dem Mamajew-Hügel in Russland das weltweit bekannteste. Es ist den sowjetischen Soldaten gewidmet, die in den Kämpfen um Berlin am Ende des Zweiten Weltkriegs gefallen sind. Insgesamt sind hier etwa siebentausend Menschen begraben.
Das Denkmal für die gefallenen sowjetischen Soldaten im Tiergarten wurde ebenfalls zum Gedenken an die sowjetischen Soldaten errichtet, die in den Kämpfen des Zweiten Weltkriegs gefallen sind. Es handelt sich um einen architektonisch-skulpturalen Komplex, auf dessen Gelände sich nicht nur das Denkmal, sondern auch ein großes Massengrab befindet.


